Wanderung durch den Eistobel
bei Grünenbach im Allgäu




10.04.2010

Der Eistobel entstand vor rund 15.000 Jahren, als sich gegen Ende der letzten Eiszeit im Talkessel von Ebratshofen ein Schmelzwassersee bildete. Eine Abflussrinne dieses Sees war dann der Ursprung der heutigen Schlucht. Im Laufe der Jahrtausende vertiefte sie sich immer mehr. Ausführlich erklärt werden diese geologischen Zusammenhänge auf der großen Schautafel des Bayerischen Umweltministeriums: Der Eistobel zählt offiziell zu den schönsten Geotopen Bayerns. Wasserfälle, Kaskaden und Strudellöcher machen den besonderen Reiz des Eistobels aus. Im Laufe der Jahrtausende sind sie überall dort entstanden, wo sich härtere und weichere Gesteinsschichten im Flusslauf abwechseln. Im Eistobel stürzt das Wasser mit großer Wucht über Geländestufen aus hartem Nagelfluhgestein. Befinden sich flussabwärts weichere Schichten aus Sandstein oder Mergel, werden diese durch die Kraft des Wassers allmählich abgetragen. Im Laufe der Zeit bildeten sich so gewaltige Kolke und Strudeltöpfe. Einige von ihnen weisen heute eine Wassertiefe von mehr als fünf Metern auf. Wo in diesen Vertiefungen Steine durch die Strömung in rotierende Bewegungen versetzt werden, entstehen kreisförmige Strudellöcher. Schwimmen und Baden ist in den tiefen Kolken und Strudellöchern des Eistobels verboten: Gefährliche Unterströmungen und Unterwasserstrudel würden sogar gute Schwimmer in die Tiefe ziehen.


Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Eistobel



Baumpilze




Waldarbeiter bei der Wegesanierung!


     

















Das selten gewordene Brunnenlebermoos ist hier noch zu finden!


















Nein, das sind NICHT die Kreidefelsen auf Rügen!










Schneereste





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