Die wilde Almbachklamm
im Berchtesgadener Land
 




Am Ausgang der Klamm ist noch eine durch Wasserkraft angetriebene Marmorkugelmühle in Betrieb. Sie ist die letzte, noch produzierende Steinkugelmühle in Deutschland. Hier werden seit über 300 Jahren Steinkugeln und Murmeln, vorwiegend aus Untersberger Marmor hergestellt.

Die Entstehungsgeschichte der Almbachklamm beginnt mit dem Abschmelzen der Gletscher der letzten Eiszeit vor ca. 15.000 Jahren. Das Schmelzwasser und später das Niederschlagswasser schnitten sich in die einst zusammenhängenden alten Landoberflächen ein.  

Der 3 km lange Wanderweg durch die Klamm wurde 1894 errichtet. Dabei wurde ein Tunnel, 29 Brücken und 320 Stufen angelegt, um die 200 m Höhenunterschied zu überwinden.

Hochwässer, die besonders während der Schneeschmelze und Sommerunwettern auftreten, haben den Weg mehrfach zerstört. Seit 1999 ist der Weg durch die Klamm von Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet. Neben zahlreichen Wasserfällen sind in der Almbachklamm weitere interessante Bauwerke zu finden.


Ich hab' auf Euch gewartet!














Brücken, Brücken, Brücken...










Abgründe!


























Der 113 m hohe Sulzenwasserfall!













nach oben