Fernöstliche Weisheiten
von Buddha und Laotse

Nicht außerhalb, nur in uns selbst
soll man den Frieden suchen.
Wer die innere Stille gefunden hat,
der greift nach nichts,
und er verwirft auch nichts.
Es gibt nur eine Zeit,
in der es wesentlich ist aufzuwachen.
Diese Zeit ist jetzt.
Du bist nicht auf der Erde,
um unglücklich zu werden.
Doch Glück ist allein der innere Friede.
Lern ihn finden.
Du kannst es.
Überwinde dich selbst
und Du wirst die Welt überwinden.
Es gibt eine Vollkommenheit,
tief inmitten alles Unzulänglichen.
Es gibt eine Stille,
tief inmitten aller Ratlosigkeit.
Es gibt ein Ziel,
tief inmitten aller weltlichen Sorgen und Nöte.
Unser ganzes Dasein ist flüchtig
wie Wolken im Herbst;
Geburt und Tod der Wesen
erscheinen wie Bewegung im Tanz.
Ein Leben gleicht dem Blitz am Himmel,
es rauscht vorbei
wie ein Sturzbach den Berg hinab.
Das, was Du heute denkst,
wirst Du morgen sein.
Wir sind, was wir denken.
Alles was wir sind,
entsteht mit unseren Gedanken.
Mit unseren Gedanken machen wir die Welt.
Jeder von uns ist ein Gott.
Jeder von uns ist allwissend.
Wir müssen lediglich unser Bewusstsein öffnen,
um unserer eigenen Weisheit zu lauschen.
Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war,
stets kannst Du im Heute von Neuem beginnen.
Verschließe nicht deine Augen vor dem Leiden
und lasse dein Bewusstsein
nicht für seine Existenz abstumpfen.
Alles Geschaffene ist vergänglich.
Strebt weiter, bemüht euch,
unablässig achtsam zu sein.
Wer andere kennt, ist klug.
Wer sich selbst kennt, ist weise.
Wer andere besiegt, hat Kraft.
Wer sich selbst besiegt, ist stark.
Durch Leichtfertigkeit
verliert man die Wurzeln,
durch Unruhe die Übersicht.
Derjenige, der andere kennt, ist klug;
derjenige, der sich selbst kennt,
ist erleuchtet.
Erst am Ende unseres Weges
stehen die Antworten.
Wenn Du erkennst,
dass es Dir an nichts fehlt,
gehört Dir die ganze Welt.
Wer selber scheinen will,
wird nicht erleuchtet.
Willst Du wertvolle Dinge sehen,
so brauchst Du nur dorthin zu blicken,
wohin die große Menge nicht sieht.
Gönne Dir einen Augenblick der Ruhe
und Du begreifst,
wie närrisch Du herumgehastet bist.
nach oben
|